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Unbeliebt im Garten – unverzichtbar in der Küche

29.10.2018

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Gärtnern und Gartenliebhabern graut es schon bei dem Gedanken an Unkraut, viele Köche haben die Pflanze allerdings als festen Bestandteil in der Küche integriert. Die fast 1500 verschiedenen Un-und Wildkräuter machen nicht nur auf dem Teller eine gute Figur, sondern eignen sich auch hervorragend für die gesunde Küche, denn sie haben viele wertvolle Eigenschaften und Inhaltsstoffe im Gepäck. Wir haben einige Beispiele der Gartenschätze für Sie gesammelt.

Löwenzahn: Nicht nur für Max Mümmelmann

Sie haben vergessen Spinat einzukaufen? Dann nehmen Sie stattdessen doch einfach Löwenzahn, denn der ist nicht nur bei den Kaninchen sehr beliebt – auch in der Küche hat er einen festen Platz. Seine Blätter eignen sich angedünstet hervorragend als Alternative zu Spinat, machen sich aber auch gut in Gemüsesuppen oder Eintöpfen. Doch nicht nur die Blätter überzeugen, auch die Löwenzahn Blüten haben einiges in petto – sie eignen sich nicht nur zur Dekoration auf dem Teller, sondern lassen sich leicht zu Gelee und Sirup weiterverarbeiten. Auch die Wurzel ist essbar: Vor allem als Tee ist sie sehr beliebt. Dazu wird die Wurzel gemahlen, mit heißem Wasser übergossen und dann 5 min. ziehen gelassen. Durch die Vielzahl an Bitterstoffen in der Wurzel schmeckt auch der Tee leicht bitter – das lässt sich aber ganz leicht mit Süßungsmitteln verringern. 

Bärlauch: Der Geschmacksverwandte des Knoblauch

Der Bärlauch ist verwandt mit Schnittlauch, Zwiebeln und Knoblauch. Er enthält viele Mineralstoffe und ist reich an Vitamin C – ein wahrer Gesundheitsbooster also. Durch seine vielen Nährstoffe wirkt er antibakteriell und stärkt das Immunsystem. Gerne wird das Grün für Pestos, Suppen oder Dips verwendet, bei denen er ein knoblauchähnliches Aroma hinterlässt. Wichtig ist, dass Sie vor dem Verarbeiten die harten Stängel abtrennen.

Sauerampfer: Sauer macht lustig

Der Sauerampfer ist auch unter dem Namen wildes Küchenkraut bekannt. Durch sein würziges Aroma ist er ein fester Bestandteil der französischen Küche. Erkennungsmerkmal sind seine pfeilförmigen Blätter, die dem Spinat sehr ähneln. Durch die enthaltende Säure kann der Sauerampfer perfekt als Ersatz für Zitronen oder Essig verwendet werden und eignet sich prima für Salate, Saucen oder Suppen. Besonders gut lässt sich der Sauerampfer auch mit Fischgerichten kombinieren.

Portulak: Längst vergessen und doch so lecker

Portulak, auch Burzelkraut genannt, bereichert mit seinen saftigen Blättern und den fleischigen Stängeln die heimische Küche. Mit dem erfrischenden, säuerlich-salzigen und leicht-nussigen Geschmack lässt er sich einfach als Gemüse, mit einem Ei oder wie Rahmspinat zu einer leckeren Mahlzeit zubereiten. Besonders beliebt ist Portulak im mittleren Osten und in Indien, aber auch in den Niederlanden und Frankreich lässt er Genießer-Herzen höher schlagen. Die meisten Vitamine enthält der Portulak wenn man ihn roh im Salat serviert.

Pimpernell: So klein und doch so groß

Der Pimpernell wird auch Wiesenkopf oder kleines Blutkraut genannt. Im Gegensatz zu seiner kleinen Größe, spielt der Pimpernell in der Küche eine große Rolle: Mit seinem kräftigen Geschmack und seinen würzigen, leicht bitteren Aromen verfeinert er viele Gerichte. Besonders im Quark und Salat macht der Pimpernell einen hervorragenden Job. Außerdem wird dieses Kraut gerne in leichten Eiergerichten, Gemüse und Suppen verwendet.

Auch wir haben ein großes Sortiment an Un-und Wildkräutern. Lassen Sie sich von unserer Auswahl überzeugen…