Es gibt viele verschiedene Schweinerassen

Schwein ist nicht gleich Schwein

28.05.2018

Lässt die Augen von Fleischliebhabern leuchten: saftiges Schweinefleisch

Mit rund 52–53 kg Pro-Kopf-Verbrauch ist das Schwein unangefochten die Nummer 1 bei den Fleisch-Liebhabern. Durch die hohe Nachfrage an Schweinefleisch steigt auch der Bedarf an hochwertigem und nachhaltig-produziertem Fleisch, wodurch sich immer mehr Sorten und Rassen auf dem Markt etablieren. 

Unterschieden wird zwischen Qualität der Schweinerasse, Fütterung und Haltungsform sowie einzelnen Gütesiegeln. Wir zeigen Ihnen, welches Premium-Schweinefleisch auf dem Markt angeboten wird …

Iberico

Iberico Schweine stammen aus Spanien und Portugal

Iberico-Schweine haben ihren Ursprung im Süden Spaniens, sowie in Portugal, wo sie auch noch heute vorrangig zu finden sind. Diese halbwilde Schweinerasse ist deutlich kleiner als herkömmliche Hausschweinrassen. 
Zu einer wahren Spezialität werden sie, wenn sie frei in Eichenhainen herumlaufen und sich von Korkeiche und Steineichen ernähren. Die Mischung aus Freiluft, Bewegung und Ernährung macht das Fleisch zu etwas ganz Besonderem: Aufgrund seines leicht nussigen Geschmacks und der starken Marmorierung, die es durch das Eichel-Öl erhält, etabliert sich das Fleisch in den Küchen der ganzen Welt. 

Duroc

Kommen aus dem Nordosten der USA: Duroc Schweine

Die Rasse Duroc stammt aus dem Nordosten der USA. Die Tiere zeichnen sich durch ihren großrahmigen Körperbau, ihre hell bis dunkelrote Fleischfarbe und ihren gutem Muskelansatz aus. In den USA wird diese Sorte vorrangig verwendet – und das ist kein Wunder: Das Fleisch bleibt mit der feinen Marmorierung, der Saftigkeit, sowie der kräftigen Farbe bei jedem Gast in Erinnerung. Aufgrund der starken Ausprägung der Muskelmasse und des mageren Fleisch wird sie gerne mit fetthaltigeren Schweinerassen gekreuzt, denn so wird besonders hochwertiges Schweinefleisch erzeugt. Die Rasse "Duroc" ist mittlerweile auch in Deutschland, Belgien und Österreich zu finden, da sie wegen ihrer Widerstandsfähigkeit auch draußen aufgezogen werden können. 

Mangalitza oder Wollschwein

 Die Wollschweine waren vom Aussterben bedroht, werden heute aber immer mehr gezüchtet

Ursprünglich stammte diese Rasse aus Ungarn. Unterschieden werden 3 Farbschläge: Blonde und rote Mangalitza sowie Schwalben bauchige Tiere. Sie können ganzjährig, also auch bei Schnee und niedrigen Temperaturen, draußen aufgezogen werden, da sie durch die lockigen Borsten und der Unterwolle vor Kälte geschützt sind. Ihr Fettanteil liegt bei 65–70 % der Gesamtmasse, wodurch das Fleisch besonders schmackhaft wird. Es ist rot und hat mit weißen Streifen eine starke Marmorierung. Dazu punktet es mit einem hohen Anteil an Omega-3-Fettsäuren und enthält natürliche Antioxidantien.

Susländer, deutsches veredeltes Landschwein

Bei der Aufzucht werden Tierwohl und Qualität groß geschrieben: Susländer Schweine

Beim Susländer Schweinefleisch wird besonders auf das Tierwohl und die Qualität des Fleisches geachtet. Daher werden sie nach alter Tradition aufgezogen – ohne jeglichen Einsatz von Antibiotika. Die Rasse ist sehr resistent gegen Stress, hat einen großrahmigen Körperbau mit einem ausgeprägten Rücken und liefert einen birnenförmigen Schinken. Alle Schweine wachsen unter der Obhut eines Bauern auf: Die Tiere leben in kleinen Gruppen mit viel Licht und Platz. Dort können sie zu jeder Zeit Wasser trinken und ausgewogenes und exklusives Futter aufnehmen. So wird garantiert, dass das Fleisch in der Pfanne nicht schrumpft und der Speck fest sowie aromatisch ist.

Schwäbisch hallisches Landschwein

Bei der Aufzucht werden Tierwohl und Qualität groß geschrieben: Susländer Schweine

Das schwäbisch hällische Schwein wird auch Mohrenköpfle genannt, da Kopf, Hals und Hinterbeine der Tiere schwarz sind. Die Tiere werden von einer Erzeugergemeinschaft in Deutschland gezüchtet und vermarktet. Sie zeichnen sich durch ihren großen Körper aus, der bei Ebern ein Gewicht von bis zu 350 Kg haben kann. Dazu haben sie eine gute Fleischqualität und werden mit einer geschützten geographischen Angabe vermarktet; die Tiere werden alle aufgezogen, gemästet und geschlachtet im deutschen Schwäbischen Hall oder den benachbarten Landkreisen Hohenlohe Ansbach, Main-Tauber, Rems-Murr oder Ostalb.

Bunte Bentheimer

Auch bekannt unter dem Namen Mohrenköpfle: Schwäbisch hallisches Landschwein

Ihren Ursprung fanden die Bentheimer Schweine im Emsland. Dort standen sie – genau wie die Wollschweine – damals kurz vor dem Aussterben; dies konnte aber aufgrund der erhöhten Nachfrage am Markt verhindert werden. Als besonderes Merkmal gilt die sehr gute Fleischqualität mit guter Marmorierung bei mittlerer Fettausprägung. Derzeit werden Herden aufgebaut, um für diese erhaltenswerte Schweinerasse eine langfristige Perspektive und moderne Vermarktungsstrategien zu sichern. 


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